Aktuelles


Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Editorial möchte ich nutzen, um einen kleinen Einblick in das zu geben, was mich derzeit besonders bewegt.

Auf dem Weg zur Kommunalwahl 2026

Am 8. März 2026 wird in Bamberg wieder gewählt – für mich bedeutet das: Verantwortung übernehmen, zuhören, gestalten.

Ich freue mich sehr, Teil des Team Niedermaier zu sein und damit Sebastian Niedermaier zu unterstützen, der mit Herz, Verstand und einem offenen Ohr für die Menschen in unserer Stadt steht. Seine Art, Politik zu denken – bodenständig, ehrlich und zukunftsorientiert – entspricht genau dem, was ich mir für Bamberg wünsche.

Für ein lebenswertes und soziales Bamberg

Ich möchte, dass Bamberg für alle lebenswert bleibt – und an der ein oder anderen Stelle noch lebenswerter und sozialer wird:
mit bezahlbarem Wohnraum, einer starken sozialen Infrastruktur, guter Bildung und einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die Lebensqualität und Zukunft miteinander verbindet.

Politik sollte immer vom Menschen her gedacht werden – mit Respekt, Empathie und einem klaren Blick darauf, was unsere Stadtgemeinschaft wirklich braucht. Dafür möchte ich mich einsetzen.

Engagement und Gemeinschaft

Als 49-jähriger Familienvater und Leiter des Fundraisings bei den Johannitern in Oberfranken weiß ich, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind.

Auch in meinem ehrenamtlichen Engagement im Bürgerverein Bamberg-Ost, im Förderverein der Rupprechtschule und im Ortsverein der SPD im Bamberger Osten erlebe ich, was gelebte Gemeinschaft bedeutet – Menschen, die sich füreinander stark machen, zuhören, anpacken und Bamberg Tag für Tag ein Stück lebenswerter machen.

Meine Wurzeln und Lieblingsorte

Ich bin ein waschechter Oberfranke, spreche fränkisch – kann mich aber auch außerhalb Frankens gut verständigen. Seit 16 Jahren bin ich überzeugter Sozialdemokrat.

Mein Lieblingsplatz in Bamberg ist die Altenburg – an Bambergs höchstem Punkt genieße ich den Blick über die Stadt. Sie ist nicht nur deshalb mein Lieblingsplatz, sondern auch, weil wir dort unsere Hochzeit gefeiert haben.

Was mir wichtig ist

In meiner Freizeit liebe ich Unternehmungen und kleine Abenteuer mit meiner Familie. Meine Digitalkamera habe ich, so oft es geht, immer im Gepäck, um die Schönheit von Bamberg und der Natur festzuhalten.

Ich mag Gartenarbeit, grille leidenschaftlich gerne auf unserem Weber-Grill und lege Wert auf frische, unverarbeitete Lebensmittel – kleine Dinge, die für mich Lebensqualität bedeuten.

Mit Herz für unsere Stadt

Ich freue mich auf die kommenden Monate, auf viele Gespräche, Begegnungen und den gemeinsamen Weg im Team Niedermaier – mit neuen Ideen, ehrlichem Engagement und ganz viel Herz für unsere Stadt.

Euer
Andreas Kolb


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  • Mut zur Verantwortung – und Mut zur eigenen Haltung

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  • Ein besonderer Abend für Bamberg – und ein starkes Signal

    Manchmal spürt man es einfach. Dieses Knistern im Raum, wenn etwas Besonderes passiert. So ging’s mir am Abend des 10. April in der Bamberger Konzerthalle. Der Abend, an dem wir Sebastian Niedermaier als unseren OB-Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 vorgestellt haben. Und ich muss sagen: Es war ein Abend, der mir noch lange in Erinnerung…


  • Der Koalitionsvertrag steht – und was nun? Eine persönliche Einordnung

    Seit gestern steht der Koalitionsvertrag zwischen der SPD und der Union. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich beide Seiten auf eine gemeinsame Regierungsarbeit für die kommenden Jahre verständigt. Für viele von uns in der Partei ist dieser Vertrag ein Prüfstein: Was ist von unserem Wahlprogramm geblieben? Was davon spiegelt sich in der Vereinbarung wider? Und vor…


  • Wohnraum darf kein Luxus sein – Bamberg braucht eine faire Wohnraumpolitik

    Der Artikel im Fränkischen Tag vom 6. März 2025 über die Mieterhöhungen im Ulanenpark hat mich als stellvertretenden Vorsitzenden der SPD im Bamberger Osten sehr nachdenklich gestimmt. Er wirft eine zentrale Frage auf: Wie sozial ist der Wohnungsbau in Bamberg wirklich, wenn Mieterinnen und Mieter in städtischen Wohnungen mit den maximal zulässigen Erhöhungen konfrontiert werden?…